Conradi Elektrotechnik GmbH
Haus & Gebäudetechnik
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Ein direkter Blitzeinschlag in das Gebäude verursacht durch den dabei fließenden
Blitzstrom eine Potentialanhebung von mehreren 100.000 Volt an allen geerdeten Geräten.
Sie erzeugen Transienten auf den Versorgungsleitungen des Gebäudes. Durch das hohe
elektromagnetische Feld des Blitzes (LEMP - Lightning Electromagnetic Pulse) werden
Spannungen in den elektrischen Leitungen des Gebäudes von mehreren 1.000 Volt induziert.
Sie verursachen Schaltüberspannungen (SEMP - Switching Electromagnetic Pulse) von
mehreren 1.000 Volt in den elektrischen Systemen. Durch Parallelverlegungen von Energie-
und Datenleitungen können empfindliche Systeme ge- oder zerstört werden.
Blitzeinschläge in der Nähe
Überspannungen - häufig unterschätzte Gefahr
Was sind Überspannungen und woher kommen sie?
Überspannungen sind kurzzeitige Spannungsimpulse (Transienten), die nur für Sekundenbruchteile
auftreten. Gründe hierfür können direkte Blitzeinschläge, Blitzeinschläge in der Nähe oder
Schalthandlungen des E-Werks sein.
Angriffspunkt für zerstörerische Transienten gibt es in jedem Unternehmen mehr als genug:
* die Energieversorgung
* das EDV-System
* das Steuerungssystem von Produktionsanlagen via Feldbus
* die Telefonanlage
* die Regelung der Klimaanlage
* die Beleuchtungssteuerung ...
Diese empfindlichen Stellen lassen sich nur durch ein umfassendes Schutzkonzept sichern.
Wichtig dabei ist der koordinierte Einsatz von Schutzgeräten. Verwendet werden Blitzstrom- und
Überspannungs-Ableiter.
Blitzstrom-Ableiter sind für das zerstörungsfreie Ableiten großer Energien zuständig - sie sind
möglichst nah am Gebäudeeintritt des elektrischen Systems zu installieren.
Überspannungs-Ableiter übernehmen den Schutz der Endgeräte - sie sind
möglichst nah am zu schützenden Gerät zu installieren.